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Starke Offensivleistung und toller Teamgeist: D3 zeigt, was in ihr steckt!

Bei strahlendem Herbstwetter und perfekten Bedingungen empfingen wir am heutigen Sonntag um 15:00 Uhr die Mannschaft von FV Blau-Weiss Zschachwitz . Nach einer ereignisreichen Halloween-Nacht und einer guten Vorbereitung auf dem heimischen Platz war die Vorfreude riesig – und das Spiel hielt, was es versprach!

Traumstart im ersten Drittel

Wir erwischten einen hervorragenden Start in die Partie. Das erste Drittel gehörte ganz klar uns! Endlich konnten wir uns für den harten Trainingsfleiß belohnen: Mit schönen Kombinationen spielten wir uns druckvoll nach vorne.

In der 2. Minute fiel bereits das erste Tor, Torschütze Konstantin Fritzsche. Das zweite folgte direkt im Anschluss in der 7. Minute vom selben Torschützen. Josia Schossig traf in der 9. Minute zum 3:0. In der 12. Minute platzierte Niklas Preuss den Ball richtig und Alex Arnhold schloss auf zum 5:0 in der 13. Minute.

Doch schon in den letzten fünf Minuten dieses Abschnitts merkte man, dass die Kräfte langsam schwanden und sich hier und da erste Fehler einschlichen. 2 Gegentore in der 17. und 19. Minute verschmälerten den Vorsprung auf ein 5:2.

Kampfgeist im zweiten Drittel

Das zweite Drittel begann stark, wir gingen weiter in Führung. Mika Bräuer traf in der 27. Minute zum 6:2. Doch je länger das Drittel dauerte, desto mehr gerieten wir unter Druck. Statt den Weg nach vorne zu suchen, mussten wir uns tief in den Verteidigungsmodus begeben. Mit vereinten Kräften und viel Einsatz gelang es uns jedoch, die Führung über die Zeit zu retten und auch diesen Durchgang für uns zu entscheiden. In der letzten Minuten verkürzte Zschachwitz jedoch den Vorsprung auf ein 6:4.

Packendes Finale und bittere Schlussminuten

Im letzten Drittel schlich sich wohl ein wenig zu viel Sicherheit ein – der Sieg schien greifbar nah, und der ein oder andere war wohl gedanklich schon im Siegestaumel. Gleichzeitig ließen Kondition und Konzentration spürbar nach. Zschachwitz nutzte diese eiskalt aus, zeigte sich stabil und holte Tor um Tor auf.

Trotz des ersten Tores im letzten Drittel von Mika Bräuer in der 51. Minute konnten wir unseren Vorsprung nicht halten.

Nach dem Ausgleich wurden zwar noch einmal alle letzten Reserven mobilisiert, doch es sollte nicht sein: Ein kleiner Fehler und unsere Gegner besiegelte den Endstand von 7:8.

Fazit: Wir können es!

Nach dem Abpfiff hingen verständlicherweise die Köpfe und die Enttäuschung war groß. Doch bei aller Traurigkeit über das knappe Ergebnis bleibt vor allem eins: Sieben Tore gegen Kleinschachwitz – eine Mega-Leistung!

Wir haben bewiesen, wozu wir fähig sind. Jetzt wissen wir, woran wir arbeiten müssen: Die Kräfte über die gesamte Spielzeit clever einteilen, die Konzentration hochhalten und als geschlossenes Team weitermachen. Wir wissen, dass wir es können!

Text: Elke Umlauft
Fotos: Christin Rückert