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Auf ins Finale …

Für die Alten Herren stand am letzten Samstag das Pokal-Halbfinale bei der SG Striesen an. Dem ein oder anderen war ob des großen Rasenplatzes schon vorher etwas mulmig, aber Striesen wollte dann doch lieber bei schönem Wetter auf ihrem neuen Kunstrasen spielen – und so klein war der dann auch wieder nicht. Und passend dazu stellten sich Christian Zimmer und Tom Dommach bei der Ü35 der SGW vor … damit waren die Kisten nach dem Spiel schon sicher vergeben. Wie erwartet wurde es das Match gegen einen sehr anspruchsvollen Gegner, bei dem auch das ein oder andere neue Gesicht dabei war und der uns alles abverlangte. Beide Trainer sprachen im Nachhinein von einem zwar langsamen, aber doch recht ansehnlichen Spiel, bei dem Striesen optisch mehr vom Spiel hatte, Weixdorf aber an diesem Tage sehr effizient mit seinen Chancen umging.

In Hälfte eins setzten die Hausherren mit gepflegten Kurzpassspiel und anschließenden Diagonalbällen die Weixdorfer Defensive mehrfach gut unter Druck, jedoch war es Sascha Dietze, der nach schöner Mittelfeld-Kombination und wuchtigem Schuss aus 30m in den Winkel für die 1:0-Führung (13.) der SGW sorgte. Striesen blieb seinem Konzept treu und egalisierte eine Viertelstunde später. Nach Ballverlust an der Mittellinie spielten sie schnell übers Zentrum auf die Außenbahn und dort fast direkt flach auf den zweiten Pfosten, wo man nur noch sauber zum 1:1 (29.) einschieben musste. Schon 6 Minuten später stellte aber Kurzi nach einer einstudierten Freistoßkombination und
anschließender Körperdrehung im Fallen mit Schuss ins lange Eck den alten Abstand wieder her.

Der Jubel über das 1:2 (35.) war bei der SGW noch gar nicht verklungen, lag die Murmel auch schon auf der anderen Seite im Körbchen. Da mauzte sich dann auch mal kurz das alte “Ehepaar” Badura/Schubert (36 Jahre gemeinsame Bäbbelei) an, wer denn nun mehr Anteil am Gegentor hatte und sich beim langen Diagonalball mit kurzer Kopfballabwehr falsch verhielt.

Nach der Pause hatte Striesen weiterhin mehr vom Spiel, bekam ihre Diagonalbälle aber nicht mehr hinter unsere Viererkette. Und durch die Mitte wurde es auch zunehmend schwieriger. Und Weixdorf blieb gefährlich. Maik Hägner legte kurz vor seiner verletzungsbedingten Auswechslung den Ball nach Freistoß aber leider nur an den Pfosten. Doch dann kam er doch, der erneute Führungstreffer zum 2:3 (72.)- und wieder ein typischer Kurzreuther. Am ersten Gegner vorbei, am zweiten vorbeigewurschtelt und dem dritten den sichergeglaubten Ball noch vom Fuss ins lange Eck gespitzelt – eine reine Willensleistung. Striesen versuchte noch einmal alles, doch dann schlug die SGW in Form des eingewechselten Kai Vogels erneut zu, der den Torhüter zu weit vor seinem Kasten erspähte und den Ball aus 35m zum 2:4 (84.) ins Tor hob. Damit waren die Messen gelesen und Weixdorf zog zum 4. Mal in 6 Jahren ins Pokalfinale ein.

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